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Depressionen zeigen sich vielseitig


Depressionen können jeden treffen. Umso wichtiger ist es, vorzeitig zu handeln. Doch woran lassen sich Depressionen erkennen? Die Krankheit ist häufig mit schweren Stimmungsschwankungen verbunden. Noch offensichtlicher ist die Krankheit, wenn Schmerzen auftreten. Dabei handelt es sich um Kopf – und Bauchschmerzen. Die ständige Müdigkeit, wie auch der nachlassende Energiemangel sind nur zwei weitere Symptome. Lustlosigkeit und Apathie wie auch Schlafstörungen und Appetitlosigkeit können ebenso als Anzeichen für eine Depression angesehen werden. Neben der Reizbarkeit ist es auch die Angst, die immer wieder auftritt, sobald von einem depressiven Verhalten ausgegangen werden kann. Meist geht es auch so weit, dass der Sexualtrieb leidet, was sich wiederum auf die Partnerschaft auswirken kann.

Selbst die ganz Jungen bleiben nicht verschont

Betroffene haben nur selten die Möglichkeit, eigenständig rauszukommen. Das Schlimme ist, dass auch Kinder von solch einer Depression betroffen sein können. So handelt es sich hierbei längst nicht nur um eine Erkrankung für Erwachsene. Depressive Kinder bekommen laut einer Studie unerwartete Wutausbrüche. Verlieren schnell das Interesse an einer eben begonnenen Sache und können darüber hinaus auch Weinausbrüche bekommen. Falls das Kind bereits zur Schule geht, kann sich die Krankheit auch auf die Konzentration auswirken. Depressive Kinder sind nachweislich unkonzentrierter. Häufig sind es Junge, die davon betroffen sind. Acht Prozent der 18 Jährigen leiden an einer Depression. Patienten die das 14. Lebensjahr erreicht haben, sind zwar deutlich weniger von der Schlechte-Laune-Krankheit betroffen, aber auch nicht ausgeschlossen. Immerhin zwei-drei Prozent erwischt es regelmäßig. Das kann durch Mobbing, aber auch durch Stress ausgelöst werden. Nicht selten ist es auch ein Verlust im engeren Verwandtenkreis oder eine verlorene Liebe.

Dagegenwirken hilft, aber nicht immer

Komischerweise gibt es eine Verbindung zwischen Erfolg und Depression. Wer sich nicht erfolgreich fühlt, neigt schnell dazu, Depressionen zu entwickeln. Doch auch wenn es sich um einen Gewaltakt handelt, ist es möglich, sich selbst zurückzuziehen. Die Betroffenen trauen sich kaum noch auf die Straße, oder haben Angst, dass etwas Schlimmeres passiert. Nicht selten sind solche Ereignisse so negativ behaftet, dass sie zu einem Trauma führen. Sollte es zu einer solchen Erkrankung kommen, ist es wichtig, einen Facharzt zu kontaktieren. Wenn dann eine längere Behandlung der Kleinen benötigt wird, ist es möglich, die Kleinen für einen halben oder ganzen Tag in psychiatrische Behandlung zu geben. Fakt ist, wenn einmal Depressionen da waren, bedeutet das nicht, dass sie für immer weg sind. Sie können immer wieder kommen. So sollte aktiv dagegen gewirkt werden.

Entspannung hilft oft bei Depression

Oft reicht es einen anderen Raumduft zu verwenden, oder regelmäßig vor die Tür zu gehen. Auch ist bewiesen, dass Tiere die Stimmung heben können. Falls es gar nicht mehr anders geht, können Stimmungsaufheller helfen. Doch auch damit sollte nicht übertrieben werden. Es gibt jene, die komplett auf Medikamente verzichten wollen. Für die empfiehlt sich eine Verhaltenstherapie. Bei der Therapie geht es in erster Linie darum, sich zu entspannen. Vom Alltag loszulassen. Betroffene sollten sich nie selbst die Schuld gehen. Denn eine Depression hat weder was mit Schuldzuweisung, noch mit Schwäche zu tun. Leider hilft bei einer schweren Depression die so beliebte Schokolade nicht mehr weiter. Wenn es einen Fall in der Familie gibt, ist es wichtig, Feingefühl zu haben. Da können einfache Aufmunterungsvorschläge nicht immer weiterhelfen. Dem Umfeld sollte bekannt sein, dass es sich um eine schwerwiegende Krankheit handelt. Je geduldiger Freunde und Bekannte sind, umso besser.