Schlagwort: Alkoholkrankheiten


Alkoholkrankheiten werden häufig unterschätzt


Alkohol wird in den meisten Fällen deutlich überschätzt. Das zeigen aktuelle Tests. Schon kleine Mengen reichen aus, um zu schaden. Ein Glas Rotwein kann schon den Unterschied ausmachen. Der Vergleich zeigt, dass schnell mal ein Glas, oder auch ein wenig mehr konsumiert wurde. Die daraus entstehende Suchtgefahr wird einfach außer Acht gelassen. Dabei ist es nicht nur die Sucht, die ernst genommen werden sollte, sondern auch die daraus entstehenden Krankheiten. Leberzirrhose, wie auch Krebs sind nur zwei der vielen Möglichkeiten, an denen ein Mensch bei hohem Alkoholkonsum erkranken kann. Es muss verstanden werden, dass es sich hierbei um eine Art Nervengift handelt. Nicht selten ist es auch der so gefürchtete Bluthochdruck, der schließlich auch einen Schlaganfall hervorrufen kann, der durch Alkoholkonsum entsteht.

Frauen vertragen nicht so viel wie Männer

Erschreckend ist, dass es immer mehr Deutsche betrifft, die unter einer Sucht leiden. 1,8 Millionen sind notiert. Damit selbst kleinere Mengen nicht zum Problem werden können, ist es wichtig, die Alkoholangaben zu lesen. Wenn jeden Tag ein Bier getrunken wird, kann dies schon süchtig machen. Bleibt das tägliche Bier aus, fehlt dem Körper was. Experten sind der Ansicht, dass Frauen leichter anfälliger sind und daher auch weniger trinken sollten. Um das Ganze besser einschätzen zu können, gibt es eine klare Vorgabe. 0,3 Liter Bier sollten bei den Frauen nicht überschritten werden. Bei den Männern sind es 0,6 Liter. Wer sich in diesem Rahmen bewegt, egal ob Frau oder Mann, fährt sicher. Gleiches gilt für die anderen Getränke. Jedoch sind hierbei die Angaben etwas anders verteilt. Weniger ist aber in allen Fällen immer besser. Am meisten leidet die Leber, wenn viel Alkohol über die Monate, oder auch Jahre konsumiert wurde. Die Entzündung der Bauchspeicheldrüse muss ebenso in Kauf genommen werden, wie auch Herzrhythmusstörungen. So kann ein einfacher Alkoholkonsum schnell mal zum schnellen Tod führen. Leider hat die Alkoholkrankheit auch auf die Psyche Einfluss. Hierbei wird das Schrumpfen der Neuronen beobachtet. Es ist vor allem das Frontalhirn, welches für Kritik verantwortlich ist, oder auch Persönlichkeit, welches am meisten drunter leidet. Es reagiert äußerst sensibel, wenn Alkohol mit im Spiel ist.

Ein Glas Rotwein kann helfen, aber auch der Einstieg sein

Jedoch gilt weiterhin, dass ein Glas Rotwein am Tag sogar helfen kann, gesünder zu leben. Denn durch die Antioxidantien, die sich im Wein befinden, wird das Blut beweglicher. Es kommt seltener zu Ablagerungen. Eigentlich ist es ganz einfach, die Krankheit von anderen zu unterscheiden, oder eine Sucht festzustellen. Klassische Entzugserscheinungen können Zittern, oder auch Schwitzen sein. Generell stellt sich ein Unwohlsein ein. Der Betroffene wird sich erst wieder wohlfühlen können, wenn Alkohol konsumiert wurde. Außerdem ist es nicht selten der Fall, dass der Verlust über die Trinkmenge ansteigt. Andere Interessen werden ebenso außer Acht gelassen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass der gesamte Körper durcheinander kommt. Aus dem Gleichgewicht gerät. Meistens hilft dann nur noch ein Arzt, oder eine Entzugsklinik.